Wir haben den one-eleven in einer Gruppe gelaufen. Ein Erlebnis das uns noch lage in Erinnerung bleiben wird. Nächstes Jahr möchte ich wieder eine Gruppe führen. Photogallery
Die Idee den one-eleven in einer Gruppe zu erleben hat sich als Erfolg herausgestellt. Vom OK beakm ich das Feedback: "Die Gesichter eurer Gruppe strahlten im Ziel Glück und Zufriedenheit aus. Das muss es vermehrt sein." Wir starteten ganz am Schluss was auch richtig war. Mit dem Chaos in der Lerchenfeldabfahrt hatte ich nicht gerechnet. Es war schwierig und sehr gefährlich sich als schnellere Gruppe durch die unsicheren Einzelkämpfer durchzubahnen. Die darauffolgenden gefährlichen Passagen nahmen wir einzeln und nicht mehr im "Zügli" in Angriff. Die Gruppendynamik spielte und die gegenseitige Motivationen steigerten den Inlinegenuss one-eleven. Einzelne Läufer hatten mit Krampfansätzen zu kämpfen doch die gegenseitigen Ratschläge und Aufmunterungen schienen nichts mehr zu bremsen. Überschattet wurde unsere Freude ganz am Schluss zwei km vor Ziel mit einem Schicksal, welches mich noch lange beschäftigen wird. Martin brach ca. 50 Meter vor unserer Gruppe zusammen und blieb liegen. Er war nicht mehr ansprechbar. Ich blieb während der Reanimation auf der Unfallstelle bei ihm, bis er dann per Notfall in die Intensivstation gebracht wurde, wo er starb.
Dieser abrupte Übergang von höchster Freude zu tiefster Trauer wird noch lange in mir sitzen.
Die Gesichter der Gruppe zeigten kurz vor dem Schicksal soviel Freude was mich riesig Berührte. Einen Augenblick später ging es bei Sportskollege Martin um Leben und Tod, wobei der Tod leider siegte. Hilflosigkeit - Trauer.